Hass im Netz ist leider Alltag. Dagegen hat der Bezirksverband Oberbayern Ende 2025 ein klares Statement gesetzt. Mit der Kampagne „Was uns verbindet: Haltung gegen Hass“ setzte der Verband in den Sozialen Medien ein deutliches Zeichen dafür, dass Hass nicht kommentarlos stehen gelassen wird.
„Wir wollen zeigen, dass wir geschlossen hinter allen Kolleg*innen stehen – unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Aussehen oder Identität. Denn Vielfalt ist die Stärke der AWO und Respekt die Grundlage für ein friedliches Miteinander“, so Cornelia Emili, Vorstandsvorsitzende der AWO Oberbayern.
Grundlage der Kampagne sind reale Hass-Kommentare, die auf den Social Media-Kanälen des Bezirksverbands eingegangen waren. Die Kommentare wurden anonymisiert, aber genau so veröffentlicht, wie sie von den Verfasser*innen in den Kommentarspalten gepostet wurden. Die Bilder der Kampagne wurden bewusst mit Künstlicher Intelligenz (KI) generiert – zeigen also keine realen Menschen –, damit niemand in Verbindung mit den zitierten Hass-Kommentaren gebracht werden kann.
Viele Menschen erreicht
Die Motive wurden auf Facebook und Instagram veröffentlicht. Die Kennzahlen zeigen, dass über 1,8 Millionen Menschen die Posts gesehen haben. Viele Nutzer*innen haben die Posts kommentiert. Mit dabei waren auch wieder Hass-Kommentare, aber – noch wichtiger – auch solche, die Haltung zeigten und diejenigen in ihre Schranken wiesen, die Hass verbreiten. Wer die Motive für die eigenen Social Media-Kanäle nutzen möchte, meldet sich gerne unter presse@awo-obb.de.
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